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11 gute Gründe für ein LifeDesign- 2. Entscheidungsenthusiasmus

...oder wie kann ich stimmige Entscheidungen für mich kraftvoll treffen?


Hach, ich kann mich nicht „richtig“ entscheiden! Wer kennt diesen Satz nicht?! Ob bewusst oder unbewusst, täglich triffst Du die unterschiedlichsten Entscheidungen. Denn sobald Du morgens die Augen aufmachst, geht es auch schon los: bleibst Du liegen? Stehst Du auf? Joggen gehen oder gleich unter die Dusche? Oder überhaupt duschen heute?

Dein Alltag hält gefühlt an jeder Ecke eine neue Entscheidung, die es zu treffen gilt, parat - einige fallen total leicht, vor manchen drückst Du Dich vielleicht und bei ganz anderen tust Du Dich richtig schwer. Warum ist das so? Klar, manche Dinge, die Du entscheiden musst, sind komplexer als andere. Ob Du umziehst oder den Job wechselst, ist natürlich nicht mit der Entscheidung zu vergleichen, welche Jacke Du anziehst oder welches Frühstück Du heute wählst. Je komplexer und differenzierter die Entscheidungen werden, je mehr Auswirkungen die Entscheidung haben könnte und das vor allem nicht nur auf Dein eigenes Leben, desto bessere Entscheidungskriterien brauchst Du, um eine für Dich stimmige Wahl zu treffen. Und mit diesen Kriterien meine ich nicht die Pro- und Kontraliste oder gar den berühmten Münzwurf.



Denn das Gemeine an Entscheidungen ist ja, dass Du verständlicherweise Sicherheit verspüren willst, wenn Du Dich nun für a oder b entscheidest, gerade wenn es für Dich um größere Veränderungen geht. Die Sicherheit, dass genau dieser oder jener Weg der absolut richtige für Dich ist, stimmts? Du möchtest wahrscheinlich auch genau wissen, dass das, wofür Du Dich entscheidest, auch genau das Ergebnis bringt, dass Du Dir wünschst, was man gemeinhin dann als die „richtige“ Entscheidung bezeichnen würde. Aber dafür müsstest Du ja die Zukunft kennen. Hand aufs Herz - I feel you! Da Du ja meines Wissens nicht im Besitz dieser sagenumwobenen Zauberkugel mit dem Zukunftsblick bist, gilt es also Kriterien zu finden, wo Du dennoch in einem Kontext bleibender Unsicherheit, eine für Dich stimmige Entscheidung treffen kannst. Und so oder so - jede Entscheidung hat ihren Preis! Auch wenn Du Dich nicht entscheiden solltest, ist das eine knallharte Entscheidung genau dafür - mit Preis.

Daher gilt es im ersten Schritt im LifeDesign besonders darum, sich selbst ins Zentrum zu stellen und zu schauen, was Dich im Grunde ausmacht. Der erste Schritt im LifeDesign ist das Verstehen der eigenen Werte, Bedürfnisse, Ideale, Ziele, Wünsche, Talente und Rahmenbedingungen, in denen man leben und arbeiten möchte. Die erste Phase ist gewissermaßen ein Lernen an sich selbst, denn Du lernst Dich selbst am besten kennen.



Woher solltest Du auch sonst wissen, wohin Du mit Deiner Entscheidung gehen willst, bevor Du nicht weißt, wo Du stehst?

Aus meiner Erfahrung heraus ist besonders der erste Schritt des Verstehens im LifeDesign wie ein Spiegel, den man anfängt zu putzen. Mehr und mehr kommt Dein Spiegelbild zum Vorschein, je mehr Informationen Du über Dich erhältst. Und gleichzeitig, ganz beiläufig, bekommst Du dadurch Entscheidungskriterien mit an die Hand, die Dir nämlich Deine Motive und Beweggründe plausibel machen. Du lernst Dein WARUM kennen und kommst in den Kontakt mit Deinem eigenen Sinnerleben. Warum tust Du die Dinge, die Du so tust und wohin soll es damit gehen? Am Ende eines jeden LifeDesign Prozess wird anhand der Schätze, die Du im Laufe des Prozesses gehoben hast, ganz deutlich, warum Du Dich für a und nicht für b oder c entschieden hast und dafür musst Du nicht Deine Zukunft kennen, sondern Deine Gegenwart.


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